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Auf den Spuren von David Livingstone 2014

Helikopterrundflug über die Victoria Falls

Transfer zum Flughafen
Rückflug via Johannesburg nach Deutschland

Die angemeldeten Teilnehmer für den Helikopterrundflug über die Victoria Falls werden um 07:15 Uhr vom Hotel abgeholt und zum 10 Minuten entfernten Startpunkt der Exkursion gebracht. Der Flug startet um 07:55 Uhr und währt knapp 15 Minuten. Ein besonderes Erlebnis, denn die imposanten Wasserfälle lassen sich noch einmal aus der Vogelperspektive erleben. Darüber hinaus wird von hier oben das gigantische Ausmaß des Zambezi Rivers mit seinen drei Armen sichtbar.

Nach der Rückkehr stärken sich alle am Frühstücksbüffet, denn es steht ein langer Rückreisetag bevor. Um 11:00 Uhr fahren wir zum nahegelegenen Flughafen Victoria Falls. Unser Expeditionstruck bleibt am Hotel, so dass wir mit einem Bus inklusive Anhänger für das Gepäck die letzten Kilometer zurücklegen.

Der internationale Flughafen ist sehr überschaubar, und auch hier werden die Gäste mit einer musikalischen Darbietung einer afrikanischen Band begrüßt. Die Zeit, die für den Check In erforderlich ist, wurde erfreulicherweise eingeplant, so dass keine Hektik entsteht. Es ist nur drinnen wie draußen sehr warm.

Um 13:20 Uhr legen wir nach Johannesburg ab, wo der Flieger um 15:00 Uhr landet. Jetzt heißt es, knapp fünf Stunden Wartezeit zu überbrücken, was in diesem modernen Flughafen angesichts umfangreichster Einkaufsmöglichkeiten allerdings gar kein Problem darstellt. Auf Platz 1 rangiert unangefochten das Souvenirgeschäft „Out of Africa“ mit einem ausgefallenen und umfangreichen Sortiment. Schätzungsweise jeder dritte Fluggast dieses stark frequentierten Airports läuft mit mindestens einer markant bedruckten Einkaufstüte dieses Geschäfts zu seinem Gate. Überhaupt stellt sich heraus, dass holzgeschnitzte Giraffen in kunstvollen Plastikverpackungen eines der beliebtesten Mitbringsel aus dem südlichen Afrika zu sein scheinen. Mit dem langen Hals passen diese Kunstwerke in keinen Koffer, so dass sie weithin sichtbar ihren Platz im Handgepäck haben.

Um 20:30 Uhr startet der Airbus der SAA nach Frankfurt. Insgesamt ein angenehmer Flug, nicht zuletzt dank des großzügigen Sitzabstands, den die Fluggesellschaft anbietet. Zu den Negativerlebnissen zählen die Tatsachen, dass es nach 90 Minuten (!!!) auf diesem Langstreckenflug kein Bier mehr gibt und das Entertainment-System nicht funktioniert, so dass die Bildschirme die gesamte Flugzeit von 10 Stunden und 20 Minuten über schwarz bleiben. Das sollte eine Airline mit derart modernem Fluggerät besser hinkriegen.

In Frankfurt landen wir um 05:50 Uhr. Da sich die Wege der Reiseteilnehmer hier trennen, verabschieden wir uns nach dem Verlassen des Fliegers voneinander. An dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön für die Teilnahme!

Da nach der Reise bekanntlich vor der Reise ist, laufen die nächsten Planungen bereits: 2016 soll es mit dem Expeditionstruck von Kapstadt nach Windhoek gehen – wieder im November und dazu völlig malariafrei. Wir freuen uns schon jetzt auf Ihre Teilnahme! Bleiben Sie gesund und leben sich gut wieder daheim ein.

Bis bald, Ihre
Albatros Reisen Essen

 

Grenzübertritt nach Simbabwe

Victoria Falls
Sundowner auf dem Zambezi River

Heute gibt es beim Frühstück erst einmal etwas zu feiern, denn einer unserer Mitreisenden hat Geburtstag. Die Küche fertigt eine personalisierte Torte an, sogar die Schreibweise ist korrekt. Nach und nach findet sich die Gratulantenschar zum Frühstück ein, und anschließend verlassen wir die Chobe Safari Lodge.

Die Ausreise aus Botswana geht zügig vonstatten; bei der Einreise nach Simbabwe fallen US-$ 30 Gebühren und eine etwas längere Wartezeit an, da die Visa handschriftlich ausgefüllt und in die Reisepässe eingeklebt werden. Auch das klappt ohne Schwierigkeiten, so dass wir wenig später die Victoria Falls erreichen.

Die Besichtigung mit insgesamt etwa 3 Kilometern Fußweg ist bei rund 40° eine echte Herausforderung. Die Anstrengung lohnt aber, denn die Fälle, die sich in zahlreichen Kaskaden etwa 110 Meter in die Tiefe ergießen, sind sehr imposant. Nach der Erkundung warten im angeschlossenen Restaurant eisgekühlte Getränke, die wahlweise in Landeswährung, Dollar oder auch Euro beglichen werden können. Hier ist man auf Besucher aus aller Welt bestens vorbereitet.

Um die Mittagszeit bummeln wir durch ein nahegelegenes Einkaufszentrum mit einem angeschlossenen „Rustikalmarkt“, wo geschnitzte Elefanten, Giraffen und ähnliche Kunstwerke nach zähesten Verhandlungen mit nach Deutschland reisen dürfen.

Unser Quartier, die A´Zambezi River Lodge, beziehen wir nach einiger Wartezeit und starten am Nachmittag zu einer geruhsamen Fahrt auf dem Zambezi River, Getränke aller Art inklusive. Eine entspannende Flussfahrt zum Ende der Rundreise. Unterwegs zeigt sich ein Flusspferd, das war´s. Ist aber gar nicht schlimm, denn wir haben so viel auf unserer Tour auf den Spuren von David Livingstone gesehen, dass wir diesen Ausflug völlig entspannt angehen und die Nachmittagssonne genießen.

Abends werden wir im Hotel am Büffet noch einmal gut verpflegt und folgen anschließend der Einladung des Geburtstagskindes an die Hotelbar. Kurz vorher dankt die versammelte Mannschaft unserem Tour Guide Frank für seinen vorbildlichen Einsatz auf unserer Reise. Insgesamt sind es 2.331 spannende und abwechslungsreiche Kilometer mit einer sehr harmonischen Truppe geworden.

Chobe National Park

 

Unser Tag beginnt mit einer frühen Pirschfahrt. Um 06:00 Uhr verlassen etwa zehn Fahrzeuge die Safari Lodge, um den Chobe National Park mit seinem artenreichen Tierbestand zu erkunden. Schon bald queren verschiedene Elefantenherden auf ihrem Weg zum Fluss die Straße. Wenig später biegen wir auf die Sandpisten des Parks ab und entdecken als erstes eine Leopardenspur. Der fehlt uns noch, um die Big Five komplett zu haben, zeigt sich aber zu dieser frühen Stunde nicht.

Unterwegs erspähen wir Büffel, Affen und zahlreiche Vögel. Ein Löwe ist so gerade hinter dichtem Buschwerk auszumachen; leider zu versteckt, um ein brauchbares Foto zu schießen. Eine Kaffeepause legen wir an der Sedudu Picnic Area ein, bevor die Pirsch fortgesetzt wird. Eine Gruppe von insgesamt sieben Löwen bildet den Abschluss der Safari. Fünf liegen gut getarnt in einem Gebüsch, zwei stellen sich bereitwillig den Fotografen.

Wir kehren nach 3,5 Stunden zur Lodge zurück, wo erst einmal ein ausgiebiges Frühstück auf dem Programm steht.

Am Nachmittag starten wir zu einer Bootstour auf dem Chobe River. Auf der geruhsamen Fahrt zeigt sich noch einmal die artenreiche Tierwelt des Nationalparks. Herden von Flusspferden, kapitale Krokodile, stolzierende Marabus, grasende Büffel, saufende Giraffen, wandernde Elefanten und unzählige Vögel säumen beide Ufer des Chobe. Zuletzt sorgt ein frisch gerissener Büffel für Aufsehen. Die Löwen haben in einigem Abstand ihren Beobachtungsposten bezogen, während sich die Geier über den frischen Kadaver hermachen. Da es auch unter ihnen eine bestimmte Hierarchie zu geben scheint, geht das Mahl nicht ohne Zwistigkeiten vonstatten.

In der wunderschönen Abendsonne, die das Wasser des Chobe wie flüssiges Gold erscheinen lässt, kehren wir zur Lodge zurück. Ein ebenso beeindruckender wie erlebnisreicher Tag geht mit dem reichhaltigen Abendessen im Hotelrestaurant zu Ende.