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Westkanada zum Kennenlernen 2015

Indianisches Frühstück

Fahrzeugrückgabe
Rückflug

Heute gehen wir auswärts frühstücken, denn die Fahrzeuge sind alle für die Rückgabe vorbereitet. Nach einer kurzen Fahrt werden die Wohnmobile vor dem indianischen Restaurant im Norden Vancouvers abgestellt, und pünktlich um 08:00 Uhr öffnet das Lokal seine Pforten. Erstaunlich, was am frühen Morgen so alles seinen Weg auf den Frühstückstisch findet. In Kanada ist halt alles etwas größer, und das trifft auch auf die Mahlzeiten zu. Insbesondere die Grillplatte des Hauses verspricht eine solide Stärkung für den langen Rückreisetag.

Die Rückfahrt zur Station verläuft bedauerlicherweise nicht ganz planmäßig, denn in Coquitlam hat sich in der Verkehrsführung einiges geändert, so dass die detaillierte Beschreibung im Tourbuch von der Erstellung bis zur heutigen Absolvierung der Etappe gewissermaßen ins Nirvana führt. Nach gefühlten zehn U-Turns und aufkeimender Verzweiflung schaffen es dann aber doch alle Reiseteilnehmer in den „Stall“.

Die Rücknahme der Wohnmobile erfolgt schnell und ohne Beanstandungen, so dass kurze Zeit später zwei Transferbusse die Station in Richtung Flughafen verlassen. Die morgendliche Verwirrung hätten wir uns allen gern erspart, aber einmal mehr bestätigt sich an dieser Stelle, dass nichts so beständig ist wie der Wandel.

Lufthansa öffnet den Check In um 13:00 Uhr. Kurz darauf erweist sich die Airline bei der Gepäckkontrolle als ausgesprochen penibel, da das gesamte Handgepäck gewogen wird. Das wiederum hat zum Teil hektische Umpackaktionen zur Folge. Schließlich sind aber alle Koffer aufgegeben, und das Handgepäck wurde vorübergehend auf das erlaubte Maß (1 Stück mit maximal 8 Kilogramm) reduziert.

Der Rückflug startet mit 15 Minuten Verspätung, die allerdings angesichts der weiten Strecke wieder aufgeholt werden können. Um kurz vor elf landen wir am 02.06.2015 in Frankfurt, wo sich die Wege trennen, da einige mit dem Pkw, andere per Anschlussflug in die Heimat zurückkehren.

An dieser Stelle noch einmal ganz herzlichen Dank für Ihre Teilnahme! Es hat sehr viel Spaß gemacht, und wir hoffen, dass Sie gerne an Ihre Zeit im kanadischen Westen zurückdenken. Vielleicht treffen wir uns auf einer der künftigen Rundreisen aus dem Hause Albatros auf ein neues Reiseabenteuer.

Leben Sie sich gut wieder ein und bleiben Sie gesund!

Vancouver

Rückreisevorbereitungen

Mit dem Bus fahren wir in die Innenstadt, um Fahrräder anzumieten und mit diesen eine Stadtrundfahrt der besonderen Art zu erleben. Wir erschließen uns den Stanley Park mit Yachtclub, Totem Poles, spektakulären Blicken auf die Skyline Downtowns und dem Brockton Lighthouse.

Den Beaver Lake umrunden wir sozusagen als Ausgleich zu Fuß. Der 404 Hektar große Park inmitten Vancouvers macht die Nähe der Großstadt schnell vergessen. An diesem herrlichen Sonntag sind zahlreiche Fahrradfahrer, Jogger und Spaziergänger unterwegs. An vielen Orten finden größere und kleinere Veranstaltungen statt.

Wir wechseln zum False Creek und lernen die imposanten Hochhäuser am Wasser aus nächster Nähe kennen. Das Radwegenetz ist perfekt angelegt und ausgebaut. Auf Granville Island haben wir uns eine ausgedehnte Mittagspause verdient, bevor es über die Burrard Bridge zurück zum Ausgangspunkt geht. Die Fahrräder samt Ausrüstung werden abgegeben, und der Bus bringt uns zurück zum Campground.

Wie praktisch, dass die Park Royal Mall auf dem Rückweg liegt, denn die zahlreichen Geschäfte haben auch sonntags geöffnet. Vor der morgigen Fahrzeugrückgabe müssen diese noch hergerichtet und die Koffer gepackt werden. Im Anschluss daran erfolgt die Vernichtung der restlichen Vorräte.

Fähre von Sidney nach Tsawwassen

Vancouver
Sunset Dinner Cruise

Morgens verlassen wir den Campground in Victoria und fahren nach Norden zum Fährterminal von BC Ferries in Sidney. Für die Rückkehr zum Festland ist die 11:00 Uhr-Abfahrt reserviert. Nach kurzer Wartezeit rollen die Motorhomes in den Bauch der geräumigen Fähre.

Bei bestem Wetter hat die Überfahrt nach Tsawwassen ihren besonderen Reiz, wenn bewohnte und unbewohnte Inseln unterschiedlicher Größe vorbeiziehen. Für die Bordunterhaltung sorgt unter anderem ein Gitarrenspieler, der sich offensichtlich mit seinem Country-Repertoire die Überfahrt verdient. Verzweifelt wird die Stelle mit dem besten WLAN gesucht, denn daheim messen sich zwei Mannschaften im DFB-Pokalfinale…

Nachdem das Schiff in Tsawwassen im Süden Vancouvers angelegt hat, folgt die interessanteste und aufregendste Etappe der Reise: Es geht einmal von Süd nach Nord quer durch die Millionenmetropole, in der am heutigen Samstag einiges los ist. Auf dem zentral gelegenen Platz in North Vancouver kommen alle wohlbehalten an.

Das Programm für die Traumstadt am Pazifik wird vorgestellt, bevor es wenig später mit dem Bus nach Downtown geht. Einige haben sich zur Teilnahme an der Sunset Dinner Cruise entschieden, die bei bestem Wetter mit der Harbour Princess stattfindet. Andere wiederum erschließen die Innenstadt per pedes. Ihr Rundweg führt unter anderem über die Robson Street, nach Downtown und zur Waterfront. Vancouver hat viel zu bieten, und die Atmosphäre ist kanadisch entspannt. Man fühlt sich als Besucher hier sofort wohl.

Victoria

 

Bei strahlendem Sonnenschein erleben wir einen abwechslungsreichen Tag in Victoria. Über den wunderschön angelegten Promenadenweg, der um das Hafenbecken führt, erreichen wir nach einer Stunde Fußweg den Innenstadtbereich. Hier stehen mit dem Shoppingparadies Government Street, dem Royal BC Museum und den Parliament Buildings einige Attraktionen der Stadt zur Auswahl. Nachdem auch zwei Kreuzfahrtschiffe in Victoria angelegt haben, herrscht im Stadtkern ein buntes Treiben.

Nachmittags startet die Whale Watching Tour; Wale sind trotz drei Stunden rasanter Fahrt südlich der Provinzhauptstadt heute leider Fehlanzeige. Die Teilnehmer tragen es mit Fassung, denn die Natur lässt sich bedauerlicherweise nicht immer punktgenau vorhersagen.

Weiter geht es zur Fisherman’s Wharf, wo es bei Barb’s die vermeintlich besten Fish and Chips der Stadt gibt. Sammy, ein gefräßiger Seelöwe, ist eine weitere Attraktion am Pier. Fische werden verkauft, um diese dann an ihn verfüttern zu können. Ein Seeotter hat diese großzügige Nahrungsquelle bereits für sich entdeckt und zieht zufrieden mit dem ein oder anderen Fisch ab.

Per Wassertaxi und zu Fuß geht es dann zurück zum Campground, nicht ohne im Spinnaker’s eine Pause einzulegen, um den Hunger zu stillen und die zahlreichen Biersorten zu probieren. Viele von diesen weichen stark vom deutschen Reinheitsgebot ab und werden als einmalige Erfahrung abgehakt. Als wir auf dem Campground eintreffen, ist es bereits dunkel, und die Betten rufen.