Home / Blog / Westkanada & olympische Halbinsel 2017Reise-Hotline: 02054/6025

Westkanada & olympische Halbinsel 2017

Ankunft in Frankfurt

 

Um 08:35 Uhr landet die Boeing 747-400 in Frankfurt. Völlig sinnfrei dürfen wir uns nach der Passkontrolle erneut in eine aufwendige Sicherheitskontrolle begeben, bevor wir zu unseren Anschlussflügen gelangen. Fraport begründet das mit baulichen Voraussetzungen, die wohl nicht zu ändern sind (!?!?!?). Wir lassen die überflüssige Kontrolle über uns ergehen und erreichen alle rechtzeitig unsere gebuchten Anschlussflüge.

An dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön an alle Teilnehmer! Es hat viel Spaß gemacht, und wir hoffen, dass Sie gerne an Ihre Zeit in Westkanada und im nordwestlichen Washington zurückdenken. Vielleicht treffen wir uns auf einer der künftigen Rundreisen aus dem Hause Albatros für ein neues gemeinsames Reiseabenteuer.

Leben Sie sich gut wieder ein und bleiben Sie gesund!

Fahrzeugrückgabe in Seattle

Rückflug nach Deutschland

Wir verlassen den Campground und steuern zunächst eine Tankstelle an, wo Benzin und Propangas aufgefüllt werden. Da alle Fahrzeuge fast zeitgleich an der Tankstelle eintreffen, erfordert es einige Rangierarbeit, um an die freien Säulen zu gelangen.

Wohlbehalten kehren alle Teilnehmer zu Road Bear RV zurück, wo nach und nach die Fahrzeuge zurückgenommen werden. Natürlich muss die Rückgabe für ein gemeinsames Ständchen unterbrochen werden, denn heute steht ein Geburtstag an.

Nachdem alle Motorhomes eingecheckt und die abschließenden Vertragsarbeiten abgewickelt sind, setzt Andreas frischen Kaffee auf, den wir in der verbleibenden Zeit dankbar genießen. Nach rund 2.700 unfallfreien Meilen und 396 Tourbuchseiten mit einer Fülle an Informationen zur Reiseroute blicken wir auf 21 ereignisreiche Reisetage mit dem Wohnmobil zurück, in denen wir die Schönheit Westkanadas und des nordwestlichen Washingtons unbeschwert erlebt haben.

Um 10:30 Uhr treffen die ersten Taxen für die Fahrt zum Flughafen ein. Nach 15 Minuten Fahrzeit erreichen wir den SeaTac airport, um bei Lufthansa für den Rückflug einzuchecken.

Um 14:10 Uhr hebt Flug LH 491 nach Frankfurt ab.

Hoh Rain Forest im Olympic National Park

Dash Point State Park

Den Morgen erleben wir mit trockenem Wetter und einem kleinen Wunder: Das fehlende Fahrzeug ist wieder da. Die Teilnehmer wählten einen weiteren Weg und entschieden sich spät am Abend rein zufällig für den gleichen Campground.

Erster Anlaufpunkt ist der Hoh Rain Forest im Olympic National Park. Durch einen Geisterwald und die „Hall of Mosses“ führen zwei kurze Rundwege, die einen guten Eindruck vermitteln, wofür das gestrige Wetter gut sein kann.

Wir umrunden den Nationalpark im Süden und gelangen zum Dash Point State Park am Puget Sound. Der vergleichsweise kleine State Park bietet ideale Strandverhältnisse und einen weiten Blick über den Sound.
Nicht weit entfernt liegt unser Platz für die Nacht. Heute ein KOA mit allen Anschlüssen.

Die Campgroundkette wirbt mit dem Spruch: There’s camping and there’s KOA. Mit Blick auf die Masse an Fahrzeugen, die dicht an dicht stehen, stellt sich die Frage, wie das gemeint sein kann. Der Platz ist total ausgebucht, denn er ist Anlaufpunkt für zahlreiche Urlauber, die ihre Reise in Seattle starten oder beenden. Gut, dass wir reserviert haben.

Nachdem der Kontakt zu Seppi und Corinna hergestellt wurde, freuen diese sich über zahlreiche Überbleibsel unserer Gruppe. Ihr Wohnmobil ist fast zu klein, um alles, unter anderem 30 (!!!) Rollen einlagiges Toilettenpapier, zu verstauen. Ihre Reise geht zwar noch bis Ende August, aber es dürfte in der verbleibenden Zeit trotzdem schwer werden, diese Mengen zu verbrauchen.

Abends werden nach dem Kofferpacken die letzten flüssigen Bordvorräte vernichtet.

Fähre von Victoria nach Port Angeles

Hurricane Ridge im Olympic National Park
Kalaloch

Überpünktlich treffen wir bei Black Ball Ferry Lines ein, denn wir haben für 10:30 Uhr eine Reservierung. Während der Wartezeit kommen Beamte der amerikanischen Einreisebehörden und kontrollieren die vorhandenen Dokumente. Anschließend werden wir in den Bauch der MV Coho eingewiesen und haben 1 Stunde und 40 Minuten Zeit, die zum Teil bewegte Überfahrt zu genießen. Ein letzter Blick auf den Hafen von Victoria, wo heute zwei Kreuzfahrtgiganten angelegt haben, und schon geht es über die Strait of Juan de Fuca nach Amerika.

Nach unserer Ankunft werden alle Fahrzeuge noch einmal gründlich inspiziert; ein Apfel und eine Zitrone verbleiben bei den Behörden. Im nahegelegenen Supermarkt werden die letzten Einkäufe getätigt, bevor es auf die Panoramastraße in den Olympic National Park geht.

Das Panorama auf der Hurricane Ridge Road hält sich wegen des schlechten Wetters sehr in Grenzen bzw. ist nicht vorhanden. Im Visitor Center erhalten wir zumindest eine Vorstellung, wie herrlich es hier oben an sonnigen Tagen ist. Je weiter wir die Parkstraße hinab fahren, desto mehr sehen wir. Von einer ungetrübten Sicht kann allerdings keine Rede sein.

Weiter geht es in Richtung Westen, das pazifische Meer und seine Buchten stets zu unserer Rechten. Das Wetter wird immer schlechter, und der Regen nimmt stetig zu.

In Kalaloch stellen wir fest, dass der zur Hälfte gesperrte Platz keine ausreichend großen Stellplätze besitzt. Mit vereinten Kräften ist schnell eine Alternative drei Meilen weiter südlich direkt am Meer gefunden. Allerdings fehlt ein Fahrzeug; die nur begrenzt mögliche Recherche führt zu keinem aussagefähigen Ergebnis. Also - abwarten, was der morgige Tag bringt.

Victoria

 

Erneut bemühen wir die Linie 14, um ins Stadtzentrum zu gelangen. Hier warten zahlreiche Sehenswürdigkeiten, unter anderem das Royal BC Museum mit dem Thunderbird Park, der Beacon Hill Park, das Empress Hotel und der Hafen mit zahlreichen Künstlern und Händlern, den stadtbekannten Wassertaxen und permanent eintreffenden Schiffen und Wasserflugzeugen.

Am frühen Nachmittag startet die Walbeobachtungsfahrt. Der rasante Zodiac legt mit seinen wärmstens eingepackten Passagieren in die Juan de Fuca Strait in Richtung San Juan Island ab. 3,5 Stunden dauert die Exkursion, während der sich unzählige Orcas aus nächster Nähe bestaunen lassen. Ein Naturschauspiel mit Gänsehauterlebnis, das kein Teilnehmer missen möchte. Auch wenn die ausgehändigten Overalls, die gleichzeitig eine Schwimmwestenfunktion haben, nicht den aktuellen Modekompositionen entsprechen und umständlich anzuziehen sein mögen, erweisen sich diese schnell als wärmender Schutz gegen den beißenden Fahrtwind.

Die Zeit auf dem Wasser hat alle hungrig werden lassen, so dass am Abend ein Dinner in einem der zahlreichen Restaurants Abhilfe schafft. Alternativ gibt es ein ganz gesundes Mal aus der Bordküche, denn sämtliches Obst und Gemüse muss in Kanada bleiben.